UNSERE FIRMENGESCHICHTE

Josef Feiner, Urgroßvater der heutigen Generation, übernahm die im Jahre 1880 gegründete Druckerei mit dem Ziel, für die Stadt Memmingen und Umgebung eine katholisch ausgerichtete Tageszeitung zu etablieren.
Fortan war die Josef Feiner GmbH & Co. Verlags KG ein erfolgreiches Zeitungsunternehmen und schon bald gab es Teilausgaben mit Redaktionsbüros in Neu-Ulm und Babenhausen und einem eigenen Buchladen.
Die Räume in der Ulmer Straße waren im Jahre 1908 zu klein geworden und man entschloss sich, in der Gabelsbergerstraße – auf der grünen Wiese – neu zu bauen.

Das Geschäft florierte, bis 1933 christlich-konservative Wertvorstellungen nicht mehr im Einklang standen zur offiziellen Sichtweise der NSDAP. Die Meinungsfreiheit wurde mehr und mehr eingeschränkt und schließlich entzog die Partei dem Verlag die Lizenz und requirierte die Zeitungsrotation für eine parteieigene Druckerei des Völkischen Beobachters.
Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau mit zwei kleineren Buchdruckpressen und einer Neuausrichtung des Geschäfts auf den Akzidenzdruck (Geschäftsdrucksachen und Werbung) und einem eigenen Verlag.
Anfang der 60er-Jahre investierte man als erste Druckerei Memmingens in eine Offsetdruckmaschine und vollzog auch den weiteren Wandel in den 80er- und 90er-Jahren, der für die grafische Industrie einen Quantensprung bedeutete, immer zeitnah mit.